holzfitt® imprägniert Buchenholztreppe

Anwendungsbeispiel von Hans W.ZiLLger, Chemielaborant und Chemotechniker aus Hennef

Nach fast 3 Jahrzehnten Nutzung sah meine Buchenholztreppe mit dem stellenweise abgeblätterten Klarlack unschön aus. Um die ursprüngliche Holzoberfläche wieder zu erhalten, wurde vier Tage lang geschliffen. Meine Atemwege schützte ich mit einer von der BGIA geprüften Staubschutzmaske. Die Räume in Treppennähe versuchte ich, durch Wolldecken und Plastikplanen staubfrei zu halten. Bei den Unmengen an Staub und Feinstaub, die ich beim Abschleifen produzierte, war das kaum möglich. Der Staub verteilte sich gleichmäßig im ganzen Haus. Während der Abschleifarbeiten fasste ich den Entschluss, nie mehr solch eine anstrengende und eintönige Heimwerkerarbeit durchzuführen. Ich stand vor einer Entscheidung:Lasse ich die Buchenholzstufen unbehandelt?Schließlich sind die Tischplatten in den Kölner Kölsch-Kneipen aus unbehandelter Buche. Gut, sie sehen etwas bleich aus und sie werden (hoffentlich) jeden Tag gesäubert. Dazu hat frau/man aber keine Lust. Auch wird mit der Zeit zu sehen sein, dass die Treppe mittig mehr einschmutzt, selbst wenn die unbehandelte Holztreppe nur mit Hausschuhen benutzt wird.Soll ich die Buchenholzstufen mit holzfitt®, einem medizinisches Weißöl (Paraffinum perliquidum), imprägnieren?Weißöl bildet auf unbehandeltem Holz keinen geschlossenen Oberflächenfilm. Es wird infolge des kapillarporösen Charakters vom Holz absorbiert. Weißöl erschwert das Eindringen von Wasser und unterstreicht die natürliche Schönheit von Holz. Das Holz wird „angefeuert“. Das heißt, die Holzoberfläche wird etwas dunkler und lässt ihre Maserung viel besser erkennen. Aber in Abhängigkeit der Zeit werden auch hier die Laufwege zu sehen sein, wenn nicht regelmäßig gereinigt und nachgeölt wird.

Ist ein Anstrich mit einer Dickschichtholzschutzlasur geeignet?Dickschichtlasuren besitzten eine ähnliche Viskosität und Eigenschaften wie Lack. Sie liegen auf der Oberfläche des Holzes auf und bilden dort eine geschlossene Schicht. Ich habe sie vor Jahren auf abgebeizten, alten Türen angewendet. Die Verarbeitung ging rasch, aber für einen Treppenanstrich befürchte ich, ist sie nicht abriebfest genug.Oder lackiere ich mit einem Kunstharz-Klarlack?Ein guter und gleichmäßiger Kunstharz-Klarlackauftrag auf einer Treppe ist technisch sehr anspruchsvoll. Der Hobbyheimwerker wird mit Pinsel und Rolle immer Spuren hinterlassen. Wenn die Treppe von einem Profi gestrichen worden ist, hat man eine sehr beanspruchbare, leicht zu pflegende Holztreppe. Klarlackierte Treppen sind sehr zweckmäßig, aber, nach meinem persönlichen Geschmack, hat man den Charakter des Werkstoffes Holz entscheidend verändert und die Buchenholztreppe wirkt beliebig.

Kurz vor der damaligen Renovierungsphase hatte ich ein Labor mit einem medizinischen Weißöl (Paraffinum perliquidum) bemustert. Für ein spezielles analytisches Verfahren wurde ein Öl mit folgenden Eigenschaften gesucht: kein Gefahrgut, ungiftig, geruchsarm, hautfreundlich, biologisch abbaubar, geeignet für Nahrungsmittelkontakt und mit einer bestimmten Viskosität.
Da in der Literatur Weißöl als nicht verharzendes Holzpflegemittel genannt wurde, hatte ich es in meinen Entscheidungsprozess zur Behandlung meiner Buchenholztreppe mit einbezogen. Ich entschied, dem Labormuster des viskositätsoptimierten Weißöls eine Chance zu geben.
Die Gründe für diese Entscheidung waren vielfältig. Rein emotional liebe ich den Werkstoff Holz und der Wunsch, die schönen Buchenholzstufen nicht mit Klarlack zuzukleistern, war groß. Mit dem medizinisches Weißöl (Paraffinum perliquidum) stand mir eher zufällig ein puristisches Mittel zur Verfügung, das aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften sympathisch ist. Mir war bewusst, dass sich geölte Oberflächen nur für mäßige Beanspruchung eignen. Aber die Kinder waren in ihre eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft gezogen und die Treppe wurde nur noch 2-6mal täglich mit Hausschuhen begangen. Die geölte Oberfläche wirkt wasserabweisend, schränkt aber die Atmungsfähigkeit des Holzes kaum ein. Holz kann so Wasserdampf aus der Luft aufnehmen und gibt ihn später dosiert wieder ab. Auch geöltes Holz wirkt auf diese Weise ausgleichend auf das Wohnraumklima.
Schon während des Streichens war ich mir sicher, ein tolles Holzöl zu verwenden und diese Meinung habe ich heute immer noch. Das Weißöl trug ich mit einem breiten Pinsel satt auf, was sehr rasch vonstatten geht, da man nicht so penibel und sorgfältig arbeiten muss, wie bei einer Lackierung. Mein viskositätsoptimiertes Weißöl zog rasch ein. Am nächsten Morgen rieb ich kurz die Stufen mit einem fusselfreien Tuch ab. Die beiden Arbeitsschritte wurden noch mal wiederholt und fertig war die Treppe.
Die Nachpflege geölter Fußböden ist denkbar einfach: Normales Reinigen und gelegentlich, leicht feuchtes Wischen genügt. Hartnäckige Flecken können mit feinem Sandpapier, Stahlwolle oder einem Radierschwamm vorsichtig beseitigt werden. Diese Flächen werden dann punktuell mit Weißöl nachbehandelt. Für großflächige Renovierungen reicht meist ein erneutes Auftragen von Weißöl mit einem Lappen. Auf Vorschlag meines Sohnes Florian kreierte ich einen Namen für das viskositätsoptimierte Weißöl: holzfitt®, frei übersetzt: passt zu Holz!
holzfitt® für alle Hölzer, bei denen der natürliche Holzcharakter besonders hervorgehoben und lange erhalten werden soll.

Holzöl holzfitt®

unterstreicht die natürliche Schönheit von Holz erschwert das Eindringen von Wasser

Holzöl holzfitt®

ein viskositäts- optimiertes, medizinisches Weißöl (Paraffinum perliquidum), verharzt nicht, kein Gefahrgut, ungiftig, hautfreundlich, biologisch abbaubar geeignet für Oberflächen, auf denen Nahrungsmittel zubereitet werden

Holzöl holzfitt®

erfüllt die folgenden Reinheitsanforderungen:
-des deutschen Arzneibuches (DAB 1996) -des europäischen Arzneibuches
(European Pharmacopoeia PhEur 2000)
-der US Food and Drug Administration (FDA) Regulations 21 CFR 172.878 und 21 CFR 178.3620 (a)

holzfitt® einfach sauber

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